Shakhbazian-Galaxiengruppen - Ein Beispiel für Galaxienkannibalismus

Die Sternwarte Königsleiten ist in die internationale Forschungsarbeit eingebunden. Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Untersuchungen liegt auf dem Gebiet der Wechselwirkungen von Sternsystemen, d.h. Galaxien. Diese kommen im Universum hauptsächlich in Familien vor, d.h. in Galaxienhaufen oder Galaxiengruppen. Ein Phänomen, das es dabei zu verstehen gilt, ist der Galaxienkannibalismus, d.h., die großen Sternsysteme "fressen" im Laufe der Zeit die kleineren.

Solche Untersuchungen werden in der Astronomie gewöhnlich im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit vorgenommen, so auch hier. Die Sternwarte Königsleiten steht in permanenter, manchmal auch nur temporärer Zusammenarbeit mit mehreren astronomischen Instituten der Welt wie dem:

- Astrophysical Observatory Byurakan, Armenia
- Special Astrophysical Observatory, Zelenchuk, Russia
- INAOE, Tonantzintla, Mexiko
- Observatory San Pedro Martir, Ensenada, Mexiko
- MPE Garching, Deutschland
- Astrohphysikalischen Institut Potsdam, Deutschland
- Royal Observatory Edinburgh, GB
- Jet Propulsion Laboratory, Pasadena, USA
Die Forschung in der Sternwarte Königsleiten wird vom Förderverein Sternwarte Königsleiten e.V., München, finanziell getragen. Drittmittel wurden bislang eingeworben vom MWFK des Landes Brandenburg, der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie dem Deutschen Akademischen Austauschdienst.